Aktuelles

Aktuelles aus der CSU-Gemeinderatsfraktion

24. Mai 2018

 

Nahversorgungszentrum

Mit ganz großer Mehrheit hat der Gemeinderat den Weg für ein Nahversorgungszentrum frei gemacht. Die Chance hierfür hat sich ergeben durch die Westumfahrung, die im Zusammenhang mit der Erschließung des Roither Bergs zur Verkehrsentlastung in der Unterlindhofstraße beschlossen worden war. Im Hinblick auf die Nutzung von Flächen zwischen der bestehenden Bebauung Unterlindhof und der neuen Straße rückten natürlich schon lange geäußerte Wünsche ins Blickfeld, auch Wenzenbach soll einen Lebensmitteldiscounter und einen Drogeriemarkt bekommen. Weil diese einen Lebensmittelvollsortimenter in der Nähe haben wollen, ergibt sich die Verbindung zum aktuellen Edeka-Markt. Dessen Inhaber beabsichtigt nämlich eine Modernisierung und Erweiterung des Marktes sowie der benachbarten Bäckerei, kann diese Pläne auf der vorhandenen Fläche aber nicht umsetzen. Auf der neuen Fläche ist dies in Nachbarschaft zu Discounter und Drogeriemarkt möglich, wobei aber – und dies ist sehr wichtig – am bisherigen Standort ein Edeka-Express-Markt (u.a. mit Café) zur Grundversorgung verbleibt. Mit dem Nahversorgungszentrum, das verkehrstechnisch günstiger zu den westlichen Gemeindebereichen liegen wird, können die Wünsche vieler Einwohner erfüllt und die nachvollziehbaren Interessen des einheimischen Unternehmers gewahrt werden. Für die Gemeinde wird es von Vorteil sein, dass viel Geld, das aktuell nach Regensburg usw. abfließt, in der Gemeinde gehalten werden kann.

Es kommt nun auf eine zügige Abwicklung des Planungsverfahrens an. Darüber hinaus darf aber nicht übersehen werden, dass es in der Ortsmitte von Wenzenbach mehr zu tun gibt als aktuell eine Edeka-Filiale abzusichern. Spätestens mit Abschluss der Studie ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) Ende des Jahres müssen zielführende Initiativen diskutiert werden.

 

Schlosshof

Nach langjährigen Diskussionen wurde im vergangenen Jahr das Konzept für die Gestaltung („Sommer-Lösung“) verabschiedet. Bei näherer Betrachtung hatte sich mittlerweile herausgestellt, dass die vom Architekten vorgesehene „normale“ Wegebeleuchtung keine ausreichende Lösung ist. Deshalb wurde Anfang dieses Jahres ein neues Beleuchtungskonzept in Auftrag gegeben, das auch besonderen Ereignissen und Anlässen gerecht wird und auf das Ambiente besser abgestellt ist. Die Elektroausstattung kostet nun stolze 180.000.-Euro. Sie war/ist aber so einleuchtend, dass der Gemeinderat sie im April einstimmig beschlossen hat.

In den letzten Wochen wurden zwar neue archäologische Funde gemacht. Es bleibt aber zu hoffen, dass die Bauarbeiten nicht weiter signifikant verzögert werden.

 

Breitband

In der April-Sitzung hat der Gemeinderat die letzten Abschnitte zum Breitbandausbau (schnelles Internet durch Glasfasernetz) im Gemeindebereich vergeben. Damit wird die seit Mitte 2015 von der CSU-Fraktion mehrfach vorgetragene Forderung nach einem flächendeckenden schnellen Internet erfüllt. Die R-KOM, die den Auftrag für einige westliche Gemeindeteile bekommen hat, will sich bis zu 9 Monaten Zeit nehmen. Der Auftrag der Telekom bezieht sich zwar auf etwa ein Dutzend weit verzweigter Außenhöfe. Dennoch soll versucht werden, dass die Arbeiten rascher erledigt werden als von Telekom angegeben (bis zu 48 Monate).

 

Baugebiete

Für das Mischgebiet Gonnersdorf-Böhmerwaldstraße liegen seit Kurzem die Vergabekriterien (für Wohnparzellen, für Gewerbeparzellen) vor. Die Interessenten müssen nun ihre Bewerbung konkretisieren. Dann muss der Gemeinderat auswählen und entscheiden.

Erstmals Ende 2016 und erneut Ende 2017 hat die CSU-Gemeinderatsfraktion die Ausweisung des Gewerbegebiets Thanhof/Jägerberg (in der Nähe von Wutzlhofen und Haslbach) beantragt. Der Auftrag für die hierfür erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes wurde an ein Planungsbüro zwar vergeben. Dennoch muss darauf geachtet werden, dass Bewegung im Ablauf bleibt. Dabei müssen vor allem die konkreten Absichten der Stadt Regensburg hinsichtlich der Weiterführung der Osttangente/Pilsen-Allee herausgefiltert werden. Offenbar hat sie aktuell daran kein Interesse mehr. Vielmehr geht es ihr um die Ertüchtigung der vorhandenen Anschlussstelle B16/Haslbach und um eine bessere Anbindung des neuen Baugebietes Brandlberg. Diese Interessenslage muss die Erschließung unseres Gewerbegebietes nicht ver-/behindern. Aber Klarheit ist bald vonnöten.

Schließlich: Baugebiet Grünthal-Süd. Wir meinen, es ist ein Gebot der Fairness, dass in nicht allzu ferner Zukunft eine Entscheidung getroffen wird – wie auch immer diese aussehen mag.

 

Spielplatz

Der neue Spielplatz am Dorfweiher/Sportplatz ist sicher eine Bereicherung des Freizeitangebots in unserer Gemeinde – ebenso übrigens die WC-Anlage am Jahnweg. Trotz beachtlicher Kosten hat die CSU-Fraktion diese Projekte nachhaltig befürwortet – im Unterschied zu anderen Stellungnahmen. Dabei darf nicht übersehen werden, dass es erhebliche Zuschüsse aus dem EU-Leader-Programm gibt. Und Dr. Rudolf Ebneth, Mitglied im Leader-Vergabeausschuss des Landkreises Regensburg, hat sich natürlich dafür eingesetzt.

Der Spielplatz kann schon genutzt werden. Die offizielle Einweihung mit einem Kinderbürgerfest findet am Samstag, 23. Juni 2018, ab 14.00 Uhr statt.

 

Schulverband

Vor gut einem Jahr ist die Gemeinde Bernhardswald bei der Regierung der Oberpfalz mit dem Antrag gescheitert, ihre SchülerInnen an der Mittelschule Wenzenbach nach Regenstauf umzugliedern. Diese beantragte Umsprengelung wurde in kaum zu überbietender Deutlichkeit abgelehnt. Somit ist es beim Schulverband Wenzenbach/Bernhardswald geblieben, und – entsprechend der Schülerzahl – mit jeweils zwei Vertretern im Verbandsgremium.

Aus Bernhardswald kommt seit Kurzem der Vorschlag auf Auflösung des Schulverbandes und auf Gründung eines Zweckverbandes. Die Gemeinde Wenzenbach würde dann Trägerin der Mittelschule sein, Bernhardswald müsste anteilig mitfinanzieren. Diese Struktur ist durchaus denkbar, vorausgesetzt die entsprechende Vereinbarung ist fair und entspricht der Lastenverteilung im Zweckverband. Zunächst sind vor allem komplexe Themen wie Aufteilung des vorhandenen Schulverbandsvermögens (Gebäude, Einrichtung, Grundstück usw.) und Konditionen zur Übernahme des bisherigen Bernhardswalder Anteils durch Wenzenbach zu klären.

Ende Mai werden die jeweils drei Bürgermeister der beiden Gemeinden sich zu einem ersten Gespräch treffen. Die Entscheidung liegt letztendlich bei den Gemeinderäten.